Almstadt statt Almdorf?

Das Almdorf Seinerzeit bei Bad Kleinkirchheim bekommt 31 neue Hütten und Chalets sowie ein Gutshof

Neubau des Almdorfs Seinerzeit in Kärnten

Hüttendörfer schießen ja derzeit wie Pilze aus dem Bergboden. Die Mutter aller Dörfer ist das komfortable „Seinerzeit“ im österreichischen Kärnten. Mit Glück gibt es einen unverfälschten Blick auf die Nockberge – auch beim Bad im privaten Hotpot. Das von Zauberhand in der eigenen Stube kredenzte Frühstück macht ohnehin glücklich. Bis jetzt.

Denn zurzeit wird mächtig gebaut in der Anlage auf dem 1400 Meter hohen Plateau bei Bad Kleinkirchheim. Zu den 21 frei stehenden Almhütten, den vier Jagdhäusern und den drei Chalets kommen 31 weitere Hütten und Chalets sowie ein Kärtner Gutshof mit Stadl als Zentralgebäude. Zwei Almdörfer sollen es werden, aber die bekommen mit Hilfe eines ersten Investments von 17 Millionen Euro allmählich die Größe einer Kleinstadt, die bis ins kleinste Detail dem gleichen soll, was es im 19. Jahrhundert in Kärnten eben so gab. Mal abgesehen von den dorfeigenen Alpen-Spas samt „Wellbeing-Konzept“, dem „Convention Center“, der 5-Sterne-Kategorie, einer Kooperation mit dem Weltfriedenszentrum der International Peace Foundationund der großzügigen Wohnfläche einzelner Hütten von bis zu 190 Quadratmetern.

Damit das Original möglichst original ist, werden die Dachrinnen natürlich handgehackt und die „Nagelschindeldächer“ mit Schafwolle isoliert.

Skizze: PRCo/Almdorf Seinerzeit